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Schweres Eisen ist ins Museumsdepot des Rheinischen Industriemuseums
(RIM) gerollt:
Ein
Schwerlastwaggon von 1910 bereichert seit gestern den historischen
Fahrzeugbestand. Der achtachsige preußische Tiefladewagen gehört
zur Familie der Spezialwaggons, die nur in kleinen Stückzahlen
produziert wurden. Schwere Ladegüter - große Maschinenteile,
Kessel, Brückenteile - wurden auf ihm fortbewegt.
Der von der "Aktiengesellschaft
für Eisenbahnwaggonbau" gebaute
Waggon hat lange Zeit seine Dienste für die Rheinische
Schwerindustrie getan, zuletzt fuhr er allerdings südlich vom
Bodensee Lasten herum.
"Vor einiger Zeit ist er ausgemustert worden, und die Firma hat
ihn uns zur Verfügung gestellt", so Sammlungsleiter Dr. Daniel
Stemmrich.
Mit seinen über 90 Jahren war der Waggon nicht mehr über den
TÜV
gekommen.
Zwei Ladekräne,die bis zu 14 Tonnen heben
können, haben
den Waggon am Sammlungsdepot abgestellt.
Die LICHTE-GmbH aus
Duisburg hat mit einem Tandem Hub dieses schwere Gut transportiert
und milimetergenau eingepasst. Neu lackiert in seinen historischen
Farben braun und schwarz verstärkt
die schwergewichtige RIM-Errungenschaft nun das Freilichtmuseum,
das an der Essener Straße aufgebaut werden soll.
"An dieser Stelle werden bald noch mehr Großexponate innerhalb
eines Skulpturenparks zu sehen sein", verspricht Museumsdirektorin
Milena Karabaic. |